Das Gesetz der Anziehung

Schon mal was vom Gesetz der Anziehung gehört?
Also, ich bin eigentlich alles andere als ein Eso-Typ, aber nichtsdestotrotz: Seit ich von den universellen Gesetzen gehört habe und diese in mein Training und mein Leben allgemein integriert habe, läuft´s.

Universelle Gesetze? Ja, die universellen Gesetze, manche nennen sie auch die geistigen Gesetze, kann man so in etwa mit den Naturgesetzen, oder auch physikalische Gesetze genannt, vergleichen. Du erinnerst dich noch an deine Physikstunden? Ja, genau: die Schwerkraft, Anziehungskraft, der Energieerhaltungssatz und all das. Doch was hat es denn mit diesen Gesetzen auf sich? Im Grunde sind es Regelmäßigkeiten, die man beim Beobachten von in der Natur vorkommenden Abläufen wahrgenommen und dann als gegeben angenommen hat. So lange es keine besseren Erklärungen gibt, helfen sie uns dabei, die Welt zu verstehen und ihren Gesetzmäßigkeiten zu folgen, anstatt immer und immer wieder Energie und Zeit zu verlieren, weil wir uns weigern, anzuerkennen, dass zum Beispiel hier auf der Erde die Schwerkraft ein Wörtchen mitzureden hat. Wenn ich immer den gleichen Gegenstand über den Rand eines Regals stelle, brauche ich mich eben nicht zu wundern, wenn er immer wieder herunterfällt.

Genauso verhält es sich mit den universellen Gesetzen, auch wenn diese meist nicht in der Schule gelehrt werden. Man könnte sie, analog zu den physikalischen Gesetzen als Gesetze bezeichnen, die uns emotional und mental beeinflussen. Sie betreffen also weniger direkt unseren Körper als sie vielmehr unser Denken und Fühlen. Die universellen Gesetze beeinflussen übrigens nicht nur uns Menschen, sondern alle Lebewesen. Sicher kannst du auch ein komplettes Leben verbringen, ohne jemals von diesen Gesetzen gehört zu haben. Doch du wirst dich wundern, wie viel besser, beschwingter und zufriedener es sich lebt, wenn du sie kennen lernst und vor allem, wenn du lernst, sie in deinem Leben richtig anzuwenden.

Auch wenn es derer 7 gibt, möchte ich dir in diesem Artikel zeigen, wie du mit dem Gesetz der Anziehung im Sport aber auch im Leben allgemein viel leichter und schneller Erfolg verbuchen kannst.

Das ist das Gesetz der Anziehung

Das Gesetz der Anziehung besagt, dass deine Gedanken zu Taten werden. Aus deinen Taten werden Gewohnheiten und aus deinen Gewohnheiten wird dein Schicksal. Da alles Handeln und damit letztendlich der Verlauf deines Lebens von deinen Gedanken ausgeht, ist es immens wichtig, dass du dir deiner Gedanken bewusst wirst. Denn deine Gedanken ziehen Menschen, Dinge und Gegebenheiten an, die deinen Gedanken entsprechen. Dein Leben wird also in gewisser Weise zu dem, was du denkst.

Wenn du dich über das Thema im Allgemeinen weiter informieren möchtest, möchte ich dir gerne die Bücher von Kurt Tepperwein „Die geistigen Gesetze: Erkennen, verstehen, integrieren“ und „Die Praxis der geistigen Gesetze“ empfehlen. Lass uns nun im Folgenden anschauen, wie du genau dieses Gesetz der Anziehung für deine Zwecke anwenden kannst.

Wenn du schon immer Sport treiben wolltest, aber nie die Kurve bekommen hast

„Sport ist Mord“ ist deine eigentliche Devise? Trotz, dass du schon oft vorhattest, jetzt endlich alles zu ändern und endlich Sport zu treiben, hast du es bisher noch nie geschafft, ernsthaft Sport zu treiben? Dann geht es dir wie vielen anderen Menschen. Doch das muss nicht sein. Das kannst du sogar ziemlich leicht ändern. Dann nämlich, wenn du die Form änderst, wie du über Sport denkst.

Bist du zum Beispiel überzeugt, dass du deine Gesundheit nur verbessern kannst, wenn du täglich stundenlang im Gym schwitzt und stupide Gewichte drückst? Du siehst vor deinem inneren Auge ständig Menschen, die schwitzend, stinkend und mit miesepetrigem Gesicht Eisen wuchten? Dann denke doch kurz einmal an Menschen, die bei schönem Wetter Frisbee-werfend auf einer Wiese tanzen, mit ihrem Hund beschwingt und leichtfüßig über den Asphalt schweben oder sich einfach ihren Frust von der Seele tanzen. Vielleicht magst du es lieber ruhig? Dann stelle dir ein Pärchen vor, das händchenhaltend durch ein blühendes Feld geht, Jugendliche, die ihre Faxen am Sandstrand eines Baggersees machen oder ruhig und gleichmäßig ihre Bahnen im Schwimmbad ziehen. Auch all das ist Sport. Die Bandbreite und die Möglichkeiten sind heute fast unendlich. Das ist auch sehr gut so, denn jeder Mensch ist anders.

TIPP 1: Nimm dir einmal einen Moment Zeit, lege dich mit geschlossenen Augen auf dein Sofa oder dein Bett und überlege dir, an welcher Form von Bewegung du wirklich Spaß hättest. Sieh dich dabei, wie du diesen Sport ausübst, und spüre, wie toll du dich dabei fühlst, wie froh und albern, wie glücklich und entspannt.

Ganz gleich, ob du bei dieser Reflexion bei einem einzigen Bild geblieben bist oder ob du zwischen verschiedenen Aktivitäten hin und her gewechselt bist: Schreibe dir einfach auf, um welche Art von Bewegung und Sport es sich dabei gehandelt hat.

Anschließend checkst du, ob in deiner Nähe diese Aktivitäten angeboten werden. Perfekt! Dann besteht dein nächster Schritt darin, einfach mal dort vorbei zu schauen und ein Probetraining zu vereinbaren. Solche Probetrainings bieten die meisten Vereine, Volkshochschulen, Gyms und Sportschulen kostenlos an. Wähle anschließend aus, was dir gefällt und wo du dich wohl fühlst. Denn je mehr Spaß du bei der Bewegung hast, desto wahrscheinlicher wird es, dass du auch am Ball bleibst. Idealerweise handelt es sich, vor allem wenn du nur eine Aktivität ausgewählt hast, um eine Aktivität, die ganzjährig ausübbar ist. Wenn nicht, kannst du dir auch eine Sommer- und eine Winteralternative aussuchen.

TIPP 2: Stell dir, auch wenn du schon regelmäßig trainierst, immer wieder vor, wie du richtig gut drauf bist, wenn du deine Aktivität durchführst, Das hilft dir dabei, dich auf das nächste Mal zu freuen. Außerdem wird dieses Bild vor deinem inneren Auge viele Gelegenheiten in dein Leben ziehen, in denen genau das geschieht, was du mit deinen Gedanken angezogen hast. Du wirst immer wieder mehr Freude beim Trainieren haben.

Wenn du schon Sportler bist und ein Ziel verfolgst

Auch Menschen, die schon regelmäßig Sport treiben, können immens vom Gesetz der Anziehung profitieren. Dann zum Beispiel, wenn sie auf ein Ziel hin trainieren. Sei es ein bestimmter Gewichtsverlust, die Wettkampfform oder ein anderes sportliches Ziel.

Ist das bei dir der Fall, dann machst du es ähnlich, wie beim ersten Beispiel. Du nimmst dir Zeit und legst dich bequem auf den Rücken. Schließe die Augen und atmen einige Male tief und gleichmäßig ein und aus. Wenn du so richtig zur Ruhe gekommen bist, versuchst du wieder vor deinem inneren Auge ein Bild zu erzeugen. Diesmal malst du dir aus, wie du genau dein Ziel schon erlangt hast. Wie du da stehst, in Siegerpose. Wie du dich freust und das Glücksgefühl immer mehr von dir Besitz ergreift. Wie andere dich bewundernd anblicken. Du merkst, was ich meine?

Genau, es geht nicht darum, dass du darum bittest, dass du dein Ziel erreichst. Es geht vielmehr darum, dir auszumalen, wie es sein wird, wenn du deinen Erfolg schon feiern kannst. Es geht unbedingt auch um Emotionen. Stelle dir also gerne auch immer vor, wie du dich in dem Augenblick gerade fühlst: glücklich, dankbar, energiegeladen, stolz, was auch immer. Je stärker das Gefühl, desto stärker wirkt das Gesetz der Anziehungskraft.

Viel Spaß dabei, Gutes in dein Sportlerleben zu ziehen und dich dabei leicht, erfolgreich und genial zu fühlen!

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